Handlungsbedarf, KRITIS-Rechtsrahmen, Ganzheitlicher Ansatz, Praxisbeispiele
Resilienz und Sicherheit von Netzinfrastrukturen rücken angesichts der veränderten sicherheitspolitischen Lage immer stärker in den Vordergrund. Spätestens seit dem gezielten Anschlag auf die Strom- und Wärmeversorgung in Berlin ist klar, dass Netze realen und vielfältigen Bedrohungen ausgesetzt sind. Gleichzeitig wird der Rechtsrahmen zur kritischen Infrastruktur derzeit weiterentwickelt, wodurch sich Anforderungen, Pflichten und Erwartungen an Netzbetreiber verändern. Netzbetreiber müssen ihre Netze nicht nur schützen, sondern sich auch auf den Umgang mit Ausnahmesituationen vorbereiten.
Damit stehen alle Netzbetreiber vor der Aufgabe, ihre eigene Betroffenheit neu zu prüfen – unabhängig davon, ob sie bislang formell als KRITIS‑Unternehmen eingeordnet waren oder nicht. Die Überarbeitung des Rechtsrahmens führt zu angepassten Kriterien, Schwellenwerten und Geltungsbereichen und schafft damit neue Handlungsbedarfe.
Resilienz ist keine isolierte Fachdisziplin. Sie erfordert eine ganzheitliche Betrachtung über zahlreiche Themenfelder hinweg, darunter Risikomanagement, Informationssicherheitsmanagement, Personalmanagement sowie Krisen‑ und Notfallmanagement.
Das Webinar ordnet den aktuellen Stand des Rechtsrahmens zur kritischen Infrastruktur ein, zeigt auf, welche Netzbetreiber in welchem Umfang betroffen sind, und ergänzt dies durch Praxisbeispiele zum Umgang mit Resilienz aus dem Verteilnetz und dem Übertragungsnetz. Teilnehmende erhalten einen Überblick über sinnvolle kurz‑, mittel‑ und langfristige Maßnahmen sowie einen Online‑Fragebogen zur Einordnung der individuellen Betroffenheit.
Wann?
23. Juli 2026
10:00 - 12:00
Wo?
online
Preis
290 €
zzgl. MwSt.
Dieses Seminar bieten wir auch als In-House Schulung an. Bei Interesse wenden Sie sich bitte direkt an unser Team: academy@e-bridge.com
We also offer this seminar as in-house training. If you are interested, please contact our team directly: academy@e-bridge.com
Themenschwerpunkte:
- Aktueller Hintergrund: Sicherheitslage, Bedrohungsentwicklung und Vorfälle, u. a. am Beispiel Berlin
- Neuer Rechtsrahmen zur kritischen Infrastruktur – Status, Einordnung und Entwicklung
- Betroffenheit von Netzbetreibern nach welchen Kriterien; Einordnung unter KRITIS und darüber hinaus
- Pflichten, Fristen und Umsetzungsanforderungen aus dem Rechtsrahmen
- Sinnvolles Vorgehen für Netzbetreiber, die nicht unter KRITIS fallen
- Resilienz als ganzheitliche Aufgabe: Zusammenwirken von Risikomanagement, Informationssicherheitsmanagement, Personalmanagement, Krisen‑ und Notfallmanagement sowie weiteren Handlungsfeldern
- Überblick über kurz‑, mittel‑ und langfristige Maßnahmen zur Stärkung der Resilienz
- Praxisbeispiele zum Umgang mit Resilienz aus dem Verteilnetz und dem Übertragungsnetz
- Online‑Fragebogen zur ersten Einordnung der individuellen Betroffenheit
Was nehmen Sie mit:
- Klarheit über den aktuellen Rechtsrahmen und die eigene Betroffenheit als Netzbetreiber
- Einordnung zentraler Bedrohungsszenarien für Netzinfrastrukturen
- Ein praxiserprobtes Strukturierungsmodell zur systematischen Betrachtung von Resilienz
- Konkrete Ansatzpunkte zur Stärkung der Resilienz
- Orientierung für die nächsten Schritte – unabhängig davon, ob KRITIS‑Pflicht besteht oder nicht
- Erste Standortbestimmung mithilfe eines Online‑Fragebogens
Zielgruppe:
- Fach‑ und Führungskräfte aus Netzbetrieb, Netzplanung und Instandhaltung
- Verantwortliche für KRITIS, Resilienz, Unternehmenssicherheit, ISMS, BCM
- AssetmanagerInnen und RisikomanagerIinnen von Netzbetreibern
- Geschäftsführung und Bereichsleitungen von Energie‑ und Infrastrukturnetzbetreibern
- Mitarbeitende aus Regulierung, Governance und Organisationsentwicklung
Referenten:
Anmeldung
Quick Facts
Titel
Resilienz: Netze sichern und auf Ausnahmesituationen vorbereiten
Datum
23. Juli 2026
Preis
290 € (zzgl. MwSt) pro Teilnehmenden
Ort
online


